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Verbraucherkredite

Für unsere Fraktion verhandle ich im Binnenmarktausschuss (IMCO) des Europaparlaments die Überarbeitung der Verbraucherkreditrichtlinie. Darum geht’s:

Die Verbraucherkreditrichtlinie (Consumer Credit Directive, CCD) regelt, wie Verbraucher*innen in der EU geschützt sind, wenn sie einen Kredit aufnehmen. Insbesondere geht es darum, einkommensschwache Haushalte vor Überschuldung und finanziellen Schwierigkeiten zu beschützen. Ausgenommen sind Immobilienkredite – diese werden in einer separaten Richtlinie geregelt.

Die aktuelle Fassung der CCD stammt aus dem Jahr 2008. Sie ist weder fit für’s digitale Zeitalter noch schützt sie Verbraucher*innen zuverlässsig vor gefährlichen Geschäftspraktiken. Deshalb gibt es jetzt ein dringend nötiges Update für die Regeln.

Meine Schwerpunkte für die CCD

1️⃣ Überschuldung vorbeugen und vulnerable Haushalte schützen.

2️⃣ Strenge Standards beim Verbraucher*inennschutz und gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Anbieter.

3️⃣ Nachhaltige und verantwortungsvolle Kreditvergabepraxis fördern.

Mehr Details findet ihr hier.

FAQ: Wieso, weshalb, warum?

Sind Verbraucherkredite pauschal schlecht oder gefährlich?

Was bedeutet „verantwortungsvolle Kreditvergabe“?

Was ist eine Kreditwürdigkeitsprüfung?

Warum brauchen wir strenge Regeln für Werbung?

Meine Änderungsvorschläge

Die konkreten Vorschläge, die ich in den Gesetzgebungsprozess eingebracht habe, findet ihr hier.

What’s next?

In den kommenden Monaten verhandeln wir die Position des Europaparlaments zur CCD-Überarbeitung. Hier wird es zwangsläufig einen Kompromiss zwischen den verschiedenen Interessen geben müssen. Für mich ist entscheidend, dass wir eine Parlamentsposition mit starkem Verbraucher*innenschutz und einem klaren Stoppschild für gefährliche und ausbeuterischen Geschäftspraktiken bekommen. Danach geht es dann in die Verhandlungen mit dem Ministerrat. Ich halte euch auf dem Laufenden!